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Denkt mal darüber nach!!
"Land auf" " Land ab" wird gestöhnt über Terminvielfallt, Verlust von Boßelern durch zu viele
Wettkämpfe besonders in der Adventszeit und in den Ferien. Dadurch fehlen immer wieder Werfer, so
dass aus unteren Mannschaften nachgefüllt werden muss bzw. bei Einzelmannschaften die Mannschafts-
stärke nicht mehr erreicht werden kann. Dagegen steht die Forderung der Sportler nach mehr
Wettkämpfen (Training damit man gegen die Ostfriesen bestehen kann).
Mein Vorschlag nun bzgl. der jetzigen 10er-Ligen. Einheitlich im ganzen Landesverband grundsätzlich
8er-Ligen mit Wettkämpfen an gleichen Tagen. Dadurch ist eine bessere Einteilung bzgl. Straßen
belegung und Auslastung der Gaststätten möglich. Für die Mannschaften, die gerne öfter boßeln
(trainieren) wollen - Einführung eines Landespokal M I ( 2 Gruppen) und evtl. Frauen I (1 Gruppe)
wie im Fußball der DFB-Pokal, so dass unterklassige Vereine Heimrecht erhalten. Die Vereine der
Landes bis zur Bezirksklasse werden gesetzt und die Kreisligisten werden zugelost. Auslosung auf
der Ligenversammlung.
Die Einteilung der 8er-Ligen erfolgt folgendermaßen:
Landesliga Männer I: Platz 1-7 + Ausscheidung Platz 8 gegen Meister BZL
Bezirksliga:
Platz 9+10 Landesliga + 1-6 BZL
Bezirksklasse:
Platz 7-10 BZL + 1 + 2 der Bezirksklassen
Kreisliga Nord/West:
Platz 3-8 Bezirksklasse + Meister FRW + Jever/WHV
1. Kreisliga Süd/Ost:
Platz 3-8 Bezirksklasse + Meister Ammerland/W + Butjadingen/St
2. Kreisliga Süd/Ost
Platz 2 -5 KL Ammerland/Waterkant + Platz 3-4 Butjadingen
Darunter jeweils in den Kreisen die 1. Kreisklasse
Auf- und Abstiegsregel:
Landesliga = 2 Absteiger + 2 Aufsteiger aus BZL
Bezirksliga = 2 Absteiger + 2 Aufsteiger aus BZK
Bezirksklasse = 2 Absteiger + 2 Aufsteiger jeweils der Meister der 1. Kreisligen
Wenn 2 Absteiger gleichzeitig in eine Kreisliga, dann bleibt es bei einem Aufsteiger aus jeder KL
und aus der Kreisliga in die beide Absteiger kommen müssen 3 Mannschaften absteigen gleichzeitig
gibt es in der anderen Kreisliga keinen Absteiger.
Da ja der Kreisverband Stadland keinen Spielbetrieb in den Hauptklassen mehr hat, müssen wir diese
Mannschaften auffangen. Teilweise werfen schon Mannschaften in den unteren Klassen des KV- Ammerland.
Ich denke durch die Einführung der 2. Kreisliga können wir dies abfangen.
Grundsätzlich gilt dann, das 2 Mannschaften aus der 2. Kreisliga absteigen in die 1. Kreisklasse
Ammerland/W.. Mannschaften aus Butjadingen + Stadland können dann entscheiden, ob sie jetzt in die
1. Kreisklasse Butjadingen wechseln möchten.
Der Meister der 1. Kreisklasse Ammerland/W. steigt automatisch in die 2. Kreisliga auf. Platz 2
und der Meister aus Butjadingen werfen den 2. Aufsteiger aus.
In den Frauenklassen sieht es ähnlich aus.
Landesliga bleibt wie sie ist.
Darunter eine Bezirksliga = Platz 1-4 aus den jetzigen Bezirksligen.
Dann Kreisliga Nord/West und Süd/Ost
Jeweils Platz 5-8 der jetzigen Bezirksligen + Platz 1+2 der jeweiligen Kreisligen.
Auf- und Abstieg wie bei den Männern.
Mannschaftsmeisterschaften:
Da die Männer III Landesliga aufgelöst werden muss, werden die Mannschaftsmeisterschaften wieder
in einem Rundenwettkampf ausgetragen.
Mein Vorschlag : hier erst einmal nur für M II + III Mannschaften einen Pokalwettbewerb einzuführen.
Ausführung wie DFB_Pokal Fußball. Der Pokalsieger = Landesmeister vertritt uns auf den FKV_Meister-
schaften. Es können sich alle Vereine aus dem KLVO beteiligen. Die ersten Mannschaften der jeweils
letzten Mannschaftsmeisterschaft werden gesetzt, damit nicht gleich die besten Mannschaften
aufeinander treffen. Die anderen Mannschaften werden zugelost. Die zugelosten Mannschaften haben
Heimrecht. Durch diesen Wettbewerb ist es leichter zum Ligenspielbetrieb zurück zu kehren.
Vielleicht wenn sich dieser Modus bewährt sollte man in allen Hauptklassen + A_Jugend so verfahren.
Dadurch würde man die jetzigen Mannschaftsmeisterschaften entzerren.
Wettkampfbestimmungen:
Änderung bei Ausfall eines Werfers. Es gelten nicht die eigenen Durchgänge sondern die des Gegners.
Da die Strecke auf 12 Durchgänge begrenzt ist würde es somit höchstens zu 11 Strafschoet kommen. Ich
denke so ist es auch mal gedacht gewesen, nur wurde es anders aufgeschrieben.
Bei Nichtantreten mit 2 Minuspunkten und zusätzlich einer Geldstrafe. Statt Geldstrafe - wenn am
Ende Punktgleichheit mit einer anderen Mannschaft besteht, wird die Mannschaft die öfter nicht
angetreten ist schlechter gewertet. Somit umgeht man Nichtantreten bei starken Gegnern.
Verlust von beiden Kugeln. Muss der Gegner seine Ersatzkugel zur Verfügung stellen sollte auch
diese Kugel verlorengehen, muss der Heimverein für eine weitere Ersatzkugel sorgen.
Usw.
Damit ich zukünftig Eure Interessen vertreten kann, bitte ich um Rückmeldung. Zustimmung, Neue Ideen,
Ablehnung, usw.
fleu herut
Erich
© Quelle: Erich Kuhlmann / KLVO-Spielleiter 14.05.2011
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Landesvorsitzender Trännapp räumt den Kreisverbänden mehr Freiheiten im Spielbetrieb ein
Pressebericht
© Quelle: Osfriesischer Kurier / friesensport.de / 10.02.2009
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Kommentar zum Thema Jugendförderung
JHV des KLVO am 21.11.2008 in Stollhamm:
"Ein besonderes Ereignis war das 25jährige Jubiläum des Jugendzeltlagers im Kreisverband
Butjadingen. Ein Zeugnis bester Jugendarbeit und Nachwuchsförderung", so Johann Hasselhorst
anerkennend. 38 ehrenamtliche Helfer betreuten über 140 Jugendliche in den Sommerferien an fünf
Tagen rund um die Uhr."
© Quelle: friesensport.de / 23.11.2008
Pressebericht von Ute Draschba
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"Eine diskussionswürdige Aussage unseres KLVO-Vorsitzenden zur Jugendarbeit und Nachwuchs-
förderung".
Jugendzeltlager:
Eine alljährlich wiederkehrende, in 2008 bereits die 25., Veranstaltung ist das Zeltlager für alle
Kinder und Jugendliche der dem Kreisverband angeschlossenen Vereine sowie aus den Ferienpass-
aktionen der Region.
Veranstalter lt. Recherche:
http://www.og-butjadingen.de/jugendzeltlager.htm (Verein Deutscher Schäferhunde e.V.)
http://www.kreis1butjadingen.de/Jugendarbeit.htm
© Quelle: www.kbv-torsholt.de / 23.11.2008
Kommentar von Hartmut Barkemeyer
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Kommentar zum Thema Termine
Es ist ein Jammer mit unserem Heimatsport. Die Boßel-Verantwortlichen setzen sich jedes Jahr darüber
hinweg, dass die Boßeltermine erst Anfang Oktober beginnen sollen. Und kein Verantwortlicher aus den
Führungsetagen der Landesverbände bzw. des FKV schreitet ein.
Es wird bei jeder Gelegenheit das hohe Lied von der Vereinsarbeit geredet, aber Platz im
Terminkalender bleibt den Vereinen nicht. Der könnte durch Vereinheitlichung der Kreistermine bzw.
der Einhaltung solcher Absprachen geschaffen werden. Aber die Eigenständigkeit der Kreise verhindert
dies u.a.. Hier ist der größte Reformbedarf - aber da traut sich keiner ran.
Ich freue mich schon auf den Aufschrei, dass die oben angeführte Absprache nirgends schriftlich
fixiert ist. Danke im voraus.
© Quelle: friesensport-forum / 28.08.2008
Kommentar von Ernst-Ulrich Rach
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Landesvorsitzender Trännapp fordert zur Trendwende auf
Pressebericht
© Quelle: Osfriesischer Kurier / 19.02.2008
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Kommentar
zum Thema "Ligenstrukturreformen"
Ligenstrukturen können nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn von der ersten Mannschaft
("Aushängeschild") des Vereins abwärts schlagkräftige Mannschaften aufgestellt sind.
Leistungsvermögen der jeweiligen Werfer/innen, die Anzahl der zur Verfügung stehenden
Werfer/innen in den jeweiligen Altersklassen und die Kompromissbereitschaft der Werfer/innen
sollten bei der Teilnahme am jeweiligen Ligenbetrieb den Ausschlag geben, damit die gemeldeten
Mannschaften ihr Leistungspotential optimal ausspielen können.
Die Teilnahme am eingleisigen Ligenbetrieb ohne Auf- und Absteiger macht den Boßelsport nicht
gerade reizvoll - auch nicht in den sog. "Landesligen"!
Durch die Strukturreformen meldeten in den Ligen der Männer II
u. III zur Saison 2007/2008
insgesamt 11 Mannschaften weniger gegenüber der letzten Saison. Ein Trend, der den Steuermännern
nachdenklich stimmen sollte!
Gut gefördeter Boßelsport fängt in der Breite an!
Zur Aussage des IBA-Präsidenten und FKV-Vorsitzenden
Jan-Dirk Vogts:
"Wir Friesensportler betreiben keinen Breitensport. Wir üben Leistungssport in der Breite aus und
bringen Werfer in die Spitze." bedeutet, dass seitens des FKV Leistungsanreize für talentierte
Heimatspieler geschaffen werden. Der Weg zur breiten Spitze ist jedoch nur mit entsprechenden
Strukturen umzusetzen. Ein Ligenbetrieb ohne Auf- und Abstieg ist hierfür nicht gerade förderlich.
Es ist eine gute Basis, zukünftige Heimatspieler bereits in den Schulen spielerisch und mit Spaß
an unseren Heimatsport heranzuführen. Soziales Engagement der Eltern und Jugendbetreuer in den
Vereinen wird unseren Heimatsport fördern, wenn hier eine strukturierte Terminplanung auf
Vereinssebene in Abstimmung mit dem Kreisverband vorliegt und die Ferienzeiten
berücksichtigt wurden.
Die Steuermänner der Kreisverbände und des FKV sollten zusammen eine weitsichtige
Jahres-Termin-Matrix erstellen, die o. g. berücksichtigt, um dem Ziel einer breiten Spitze mit
entsprechendem "Unterbau" in unserem Sport näher zu kommen.
© Quelle: www.kbv-torsholt.de / 01.11.2007
Kommentar von Hartmut Barkemeyer
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Kommentar
zum Thema "Friesensport mit Perspektive?"
Rückgang der Teilnehmerzahlen an Veranstaltungen, Nachlassen der allgemeinen "Einstellung"
und die Bereitschaft, den Friesensport zu fördern, sprechen für sich. Sinkende Mitgliederzahlen,
nicht belohnte Nachwuchsarbeit und der allgemeine Trend, sich nicht mehr grundsätzlich an
einen Verein binden zu wollen, fallen dabei ebenso ins Gewicht.
Wir Friesensportler müssen uns fragen, ob der Weg, den wir bereits seit Jahren gehen, der Richtige
ist. Festhalten an Traditionen muss nicht zwangläufig heißen: Festgefahren und keine weitere
Entwicklung möglich machen. Geben wir denn leistungsbereiten Nachwuchsboßlern und den Aktiven
aller Alterklassen überhaupt noch Perspektiven, sich leistungsgerecht messen zu können oder
fördern wir nicht geradezu durch manifestierte Grenzen eine Entwicklung hin zum Nullpunkt?
Wir können die Überalterung in vielen Vereinen sicherlich nicht rückgängig machen, doch ein
konstruktives Miteinander mit einem Konzept, dass von der Vernunft und nicht ausschließlich von
der Tradition getragen wird, sollte es ermöglichen, das Abwenden
von den Vereinen zumindest zu
verlangsamen wenn nicht sogar zu stoppen.
Mit Animositäten und Rückzug in die eigene "kleine"
Werfergemeinde ist auf lange Sicht
sicherlich niemanden gedient.
© Quelle: bosseln-kreis12whv.de / 21.05.2007
Auszug aus Kommentar von Günther Heeren
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